Tipps für Straßenfotografie
Straßenfotografie ist total vielseitig. Auf der Straße gibt es immer etwas zu sehen, und die Leute sind ständig in Bewegung. Von spontanen Porträts bis hin zu lebendigen Straßenbildern: Jedes Foto, das du auf der Straße machst, ist einzigartig. Das Einfangen unerwarteter Momente und die Interaktionen zwischen Menschen machen den dynamischen Charakter der Street Photography aus. Straßenfotografie bietet unendliche Möglichkeiten, spannende Geschichten mit deiner Kamera zu erzählen. In diesem Artikel teilen wir sechs Tipps für Straßenfotografie, damit du sofort loslegen kannst.
Tipp 1: Versuche nicht aufzufallen
Das ist wahrscheinlich einfacher gesagt als getan, aber es ist sehr wichtig für die Erstellung eines guten Straßenfotos. Menschen verhalten sich schlicht anders, wenn sie realisieren, dass von ihnen Fotos erstellt werden und dann verpasst du spontane Momente. Das Schönste an spontanen Fotos ist, dass du sehen kannst, wie die Person wirklich ist.
Tipp 2: Achte auf die Komposition
Ein Straßenbild kann sehr geschäftig und voll sein, wodurch deine Aufmerksamkeit in sämtliche Richtungen gelenkt wird. Auf der Straße kann man nämlich alles sehen und das sorgt bereits schnell für unruhige und geschäftige Fotos. Daher ist es auch wichtig, Ruhe im Chaos zu schaffen, indem man auf ein klares Motiv fokussiert. Das ist beispielsweise durch die Schaffung eines unscharfen Hintergrunds möglich.
Tipp 3: Entscheide dich auch einmal für Schwarzweiß
Die Straßenfotografie eignet sich perfekt für Schwarzweißfotos. Dafür gibt es einen guten Grund: Auf der Straße sind besonders viele Farben zu finden, was leicht vom Motiv ablenken kann. Bearbeite das Foto daher in Schwarzweiß und du wirst erkennen, dass das Bild ruhiger wird. So wird der Fokus vollständig auf das von dir fotografierte Motiv gelenkt. Erstelle die Fotos einfach normal in Farbe und (falls möglich) im RAW-Format. So hast du in der Nachbearbeitung mehr Möglichkeiten und du kannst stets zu Farbe wechseln, wenn du dies schöner findest.
Tipp 4: Experimentiere mit deinen Einstellungen
Eine lange Verschlusszeit kann dafür sorgen, dass das Straßenbild dynamisch wird. Zu denken ist dabei beispielsweise an ein vorbeirasendes Foto, durch das du die Bewegungsunschärfe kreierst. Du kannst dich auch für eine kurze Verschlusszeit entscheiden, durch die du deine Bewegung einfach einfrierst. Das ist erneut sehr praktisch zur Fotografie von Personen, bei denen du alle Details sehen möchtest. Achte daher auf die Blende. Möchtest du auf dem Foto alles scharf haben oder gibt es einen Punkt, auf den du den Fokus richten möchtest? Es gibt Möglichkeiten genug.
Tipp 5: Inspiration sammeln
Übung macht den Meister, aber es ist sicher nicht unklug, sich umzuschauen, wie andere Fotografen vorgehen. Es gibt zahlreiche Straßenfotografen, die allesamt ihre eigenen Ansätze und Vorgehensweisen haben. Zu denken ist beispielsweise an Maarten van der Voorde, Bas Losekoot oder Joeri van der Kloet. Wenn du dich selbst mehr in die Materie vertiefst, erhältst du ein besseres Bild davon, was mit der Straßenfotografie möglich ist und du kannst in dem Bereich mehr Erfahrung sammeln.
Tipp 6: Kenne die Regeln
Besonders wichtig bei der Straßenfotografie ist zu wissen, was du fotografieren darfst und was nicht. Auf der Straße oder in öffentlichen Räumen hast du die Erlaubnis, frei fotografieren zu dürfen, aber in einem Gebäude oder Geschäft bist du an die Hausordnung gebunden. Das Erstellen von Porträts ist da komplizierter. Es ist möglich, Porträts auf der Straße anzufertigen, aber die Veröffentlichung dieser ist eine andere Sache. Für diese benötigst du das Einverständnis der von dir fotografierten Person.
Teile deine Ergebnis
Hast du schon einmal ein schönes Straße foto gemacht? Teile das Ergebnis mit uns auf Instagram! Verwende #KameraExpress oder tagge Kamera Express in deinem Beitrag. Und vergiss nicht, uns zu folgen, um dich inspirieren zu lassen.
> Lies hier alles über die Straßenfotografie